Motivationsloch

In den letzten Jahren fiel ich meist so gegen Ende August in ein Motivationsloch. Die anstrengenden Monate Juni, Juli und August beginnen insofern Wirkung zu zeigen, dass ich mental ermüde. Meist bin ich in diesen Monaten mehr als 20 Tage mit der Rikscha in der Stadt Zürich unterwegs und während dieser Hochsaisonperiode gilt es wirklich fit und präsent zu sein. Doch auch als Rikschafahrer ist es wie in jedem anderen Beruf, es gibt viel Repetition und Gleiches, Unterschiede gibt es nur in Nuancen. Etwas andere Gäste, etwas wärmer/kälter, der eine oder andere Event...

Die körperliche Anstrengung stecke ich -nach wie vor- gut weg. Mit genügend Schlaf ist das gut zu bewältigen. Wie oben geschrieben ist es auch keine körperliche, sondern eine geistige Ermüdung, die zu diesen Motivationsproblemen führt.

Mit der wiederaufflammenden Freude am Mountainbiken habe ich mir dieses Jahr mehr Ruhetage gegönnt als die Jahre zuvor. Wenn ich zu Wochenbeginn keine Buchungen habe und das Wetter nicht wirklich top ist, bleibe ich auch einfach mal zu Hause und mache dann eine Biketour in der Umgebung. Vielleicht ist es deshalb nun Mitte September geworden, bis ich diese Lustlosigkeit zu spüren beginne. Ich reagiere empfindlicher auf schlechte Tage und fange dann rasch an die Sinnfrage zu stellen... Natürlich weiss ich, dass dies doof ist und eigentlich nichts bringt. Trotzdem erlebe ich auch dieses Jahr wieder dieses Motivationsloch. Hoffentlich geht es bald vorüber...

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