Samstagstrainingstour

Um 13:00 Uhr war ich mit drei Freunden zum biken verabredet. Das Wetter war so so, la la... Frühmorgens regnete es noch, doch gegen Mittag trocknete es zuhnehmend ab. Trotzdem war es Wetter für Schutzbleche, für lange Hose und Windjacke, knappe 10° Grad. Vorne konnte ich kein Schutzblech montieren weil ich keinen passenden Zapfen für das 1,5-Zoll-Steuerrohr gefunden habe und daran wird das Schutzblech ja angeklipt. Ich bastelte mir an die Gabel ein Dreckschleuderschutzschild und war gespannt, ob es funktionieren würde. Das Bike war also gut gerüstet und ich war es auch.

Wie man unschwer am Bild des Tages erkennen kann, fuhren wir den Laubberg hoch und über schöne Waldsingletrails rüber bis zum Paradiesgärtli, wo wir eine erste Nussgipfel- und Birrenweggen-Pause einlegten. Die Trails waren zwar feucht und stellenweise rutschig, doch der vordere Kenda Nevegal Reifen lässt sich dadurch nicht beeindrucken. Sicher greift der Reifen in den Untergrund und fährt präzise da hin, wo man will. Auch der hintere Nobby Nic macht mir einen guten Eindruck. Vor allem beim Bremsen bietet er viel mehr Verzögerung als der Racing Ralph, welcher rasch rutschte und zum blockieren neigte. Die Räder sind nun zwar 600 Gramm schwerer als mit den Sommerreifen, doch sie können dafür auch viel mehr. Eindeutig die richtige Entscheidung für kalte Herbst- und Wintertouren. (Dachte ich eigentlich nicht daran, im Winter das Intense zu fahren und das schöne Carbonbike zu schonen? Dann hätte diese Bereifung aber eher auf das Intense Spider29 gehört).

Wir sind eine ziemlich ähnliche Tour wie vor einer Woche gefahren und machten zum Tourende wieder einen Kaffeehalt im Stützli-füfzg. Es kommen nun also wieder die Touren mit Kaffee Lutz, mit klammen Händen und Füssen, es kommt der Winter. Soviel ist klar. Das GPS sagt: 55 km., 3:42 Std., 1'000 Hm.

Abends waren dann noch meine Kochkünste gefragt, da wir Gäste eingeladen hatten. Ich versuchte gesund und schmackhaft zu kochen. Sprich, es brauchte einige Vorbereitung und ein gutes Timing zum Schluss. Das hat alles bestens geklappt und zum Dank wurde Alles aufgegessen. Die anschliessenden Kaffee- und Dessertgespräche waren anregend und wir haben uns alle gut unterhalten. Ein schöner Tag. Danke.

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Kommentare

    • Geschrieben vondavid
    • am
    Ich war gestern auch noch unterwegs und bin etwas durch den Schlamm gerutscht. Jetzt wird es dann wohl wieder Zeit für die Winterreifen. So einen Schlammschutz hatte ich bisher im Winter auch montiert, halt einfach aus einem Stück Veloschlauch und das funktioniert recht gut, ist leicht und günstig. Noch eine Frage zu einem etwas anderen Thema: Mekrst du wegen dem 1.5 Zoll Steuerrohr eine deutliche Verbesserung der Steiffigkeit zum 1 1/8?
    Antwort
    • Geschrieben vonbeat
    • am
    Schwierig zu beantworten. Ich denke, die 15mm Schraubachse bringt deutlich mehr Steifigkeit gegenüber einem 9mm Schnellspanner. So gesehen kann ich die beiden Varianten nicht 1:1 beurteilen, Was sicher ist, dass die Tallboy-Front deutlich steifer ist und dadurch das Bike besser kontrollierbar bleibt. Da gibt es kein schwammiges Gefühl am Lenker. Wieviel dazu das 1,5-Zoll Schaftrohr beiträgt??? Keine Ahnung. Gabel und Laufrad sind vermutlich entscheidender, als diese "tapered headtube" Geschichte.
    Antwort
    • Geschrieben vondavid
    • am
    Ok, danke für deine Antwort. Einen Teil wird wohl auch noch der doch recht steife Tallboy Rahmen dazu beitragen. Ich bin mir eben gerade am überlegen, ob ich mir für den nachfolger vom BMC eine 1.5, Tapper oder 1 1/8 Gabel anschaffen soll.
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