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Vorgeburtstag

Geburtstag habe ich erst morgen. Weil ich dann aber Rikscha-Buchungen in der Stadt habe, feierte ich heute mit einem freien Tag so quasi meinen Geburtstag vor. 8-)

Hauptgrund war der Wetterbericht. Für heute wurde nochmal schönes und warmes Wetter angesagt, während es dann in der Nacht kippen soll und die kommenden Tage eher durchzogen, regnerisch und kühl ausfallen würden. Wenn ich also nocheinmal in kurz-kurz Velofahren wollte, dann wohl heute.

Am Morgen holte ich unseren alten Rasenmäher vom Service ab und klarerweise musste ich dann erstmal Rasen mähen. Mit einem frisch geschliffenen Mäherblatt macht das gleich viel mehr Spass. Dann noch etwas Mail- und Bürokram und so gegen 14 Uhr startete ich dann auf eine Biketour.

Der Wetterbericht hatte nicht zu viel versprochen. Es war ein herrlicher Tag und es war sogar etwas über 20° Grad warm. Ideal um nocheinmal auf die Lägern zu fahren. Die Aussicht von der Plattform war grandios. Dank Föhn sah man ein tolles Bergpanorama. Das hat sich wirklich gelohnt. Auf der Abfahrt nahm ich natürlich alle bekannten Singletrails unter die Stollen und hatte mächtig Spass dabei. Beim Kaffeehalt am Pistenende schoss ich dann noch das nebenstehende Foto, welches ich noch ganz witzig fand. Unterwegs sah man immer wieder Kürbis-Verkaufsstände und natürlich machte ich von einem davon auch noch ein Bild. Heute war wirklich ein super Vorgeburtstag. Danke!  Das GPS sagt: 55 km, 3:09 Std., 890 Hm.

Film Festival

Gestern startete das 15. Zürich Film Festival. Das Festivalzentrum befindet sich auf dem Sechseläutenplatz und von da führt ein grüner Teppich zum Kino Corso, wo die Hauptfilme des Festivals gezeigt werden. Das Festival dauert 10 Tage und endet mit der Preisverleihung am 6. Oktober im Opernhaus.

Persönlich kann ich nicht viel dazu sagen. Ich bin kein Filmfreak und kann mich nicht einmal daran erinnern, wann ich zum letzten Mal im Kino war. Auch das ganze VIP-Zeugs, mit Fotosessions auf dem grünen Teppich, lässt mich ziemlich kalt. Da bin ich ein völliger Ignorant. Ich mag es den Leuten, die auf so etwas stehen, aber durchaus gönnen. Jedem das Seine.

Motivationsloch

In den letzten Jahren fiel ich meist so gegen Ende August in ein Motivationsloch. Die anstrengenden Monate Juni, Juli und August beginnen insofern Wirkung zu zeigen, dass ich mental ermüde. Meist bin ich in diesen Monaten mehr als 20 Tage mit der Rikscha in der Stadt Zürich unterwegs und während dieser Hochsaisonperiode gilt es wirklich fit und präsent zu sein. Doch auch als Rikschafahrer ist es wie in jedem anderen Beruf, es gibt viel Repetition und Gleiches, Unterschiede gibt es nur in Nuancen. Etwas andere Gäste, etwas wärmer/kälter, der eine oder andere Event...

Die körperliche Anstrengung stecke ich -nach wie vor- gut weg. Mit genügend Schlaf ist das gut zu bewältigen. Wie oben geschrieben ist es auch keine körperliche, sondern eine geistige Ermüdung, die zu diesen Motivationsproblemen führt.

Mit der wiederaufflammenden Freude am Mountainbiken habe ich mir dieses Jahr mehr Ruhetage gegönnt als die Jahre zuvor. Wenn ich zu Wochenbeginn keine Buchungen habe und das Wetter nicht wirklich top ist, bleibe ich auch einfach mal zu Hause und mache dann eine Biketour in der Umgebung. Vielleicht ist es deshalb nun Mitte September geworden, bis ich diese Lustlosigkeit zu spüren beginne. Ich reagiere empfindlicher auf schlechte Tage und fange dann rasch an die Sinnfrage zu stellen... Natürlich weiss ich, dass dies doof ist und eigentlich nichts bringt. Trotzdem erlebe ich auch dieses Jahr wieder dieses Motivationsloch. Hoffentlich geht es bald vorüber...

Es herbstelt

Der Herbst hat schnell und kräftig Einzug gehalten. Anfang der Woche war es noch sonnig und 25 Grad, während es nun vorwiegend grau ist und die Temperatur deutlich unter 20 Grad gesunken ist.

Ich bekunde etwas Mühe, mich dieser Veränderung anzupassen. Trotz langer Velohose, Unterleibchen und Langarm-Shirt fröstelt es mich, wenn ich rumstehe und auf Rikscha-Kunden hoffe. Es braucht wohl ein paar Tage, bis sich mein Körperempfinden daran gewöhnt. Und natürlich hat es auch gleich weniger Menschen in der Stadt. Einheimischen geht es wohl wie mir und für Touristen ist nun Zwischensaison. Auch mental braucht das einen Anpassungsprozess. Sunny days are over... oder zumindest machen sie jetzt einmal Pause.

Spätsommerabend

Jede Jahreszeit hat seinen besonderen Reiz und irgendwie sind die Lichtverhältnisse auch immer anders. Nun, im Spätsommer ist das Abendlicht schon deutlich wärmer als noch im Juli. Das wird noch zunehmen, bis dann im Oktober warme Farben förmlich leuchten.

Habe abends noch etwas die Wärme genossen und bin mit dem Bike in ein Restaurant gefahren um gemütlich draussen zu essen. Natürlich stand das Bike in Blickdistanz, damit ich die in der Abendsonne glitzernden Farben sehen konnte... ;-)

no es Käfeli

Mein heutiger Arbeitstag verlief ziemlich ernüchternd. Es war Klassewetter, angenehm warm und eigentlich ideal für eine Rikschafahrt. Doch es waren ziemlich wenig Leute in der Stadt und die Asia-Karavanen die durch die Altstatt ziehen sind für mich (leider) uninteressant. So verbrachte ich viel Zeit mit warten und konnte nur ein paar kleine Taxifahrten verbuchen.

Gegen 16:30 Uhr hatte ich genug. Ich wollte selbst noch etwas von diesem schönen Tag haben und so entschloss ich mich kurzerhand nach Hause zu gehen. Da kochte ich mir ein Abendessen und während dem Essen kam ich auf die Idee, dass ich nachher mit dem Bike noch ans Pistenende des Flughafens fahren könnte um da in der Abendsonne einen Kaffee zu trinken.

Gesagt, getan. Zwischen meinem Wohnort und dem Flughafen liegt ein Hügel mit etwa 150 Höhenmeter. Meist kurble ich diesen eher gemütlich hoch. Wenn ich aber, so wie heute, nur eine kurze Tour vorhabe, kann ich da schon mal etwas mehr Druck aufs Pedal geben um den Puls hochzujagen. Bei netten 25° Grad komme ich so auch schnell ins schwitzen und entledige mich dadurch der "Unzufriedenheits-Giftstoffe", die sich tagsüber angesammelt haben.

Dann gemütlich einen Kaffe trinken und in die Abendsonne blinzeln... Locker nach Hause radeln, duschen und mit dem Tag Frieden schliessen. Das war eine gute Idee!

8 Jahre KTM 690 Enduro R

Vor ein paar Tagen feierte mein Motorrad quasi seinen 8. Geburtstag. Zeit also, ein paar Worte darüber zu verlieren.

Im Frühling 2011 verkaufte ich mein Auto und nach der Italien-Sommerreise kaufte ich mir dann dieses Motorrad als Auto-Ersatz. Mittlerweile sind knapp 68'000 Kilometer auf dem Tacho, was 8'500 Kilometern pro Jahr entspricht. Die Nutzung ist sehr einseitig, denn zu über 90% Prozent der Zeit fährt es mich zwischen Wohn- und Arbeitsort hin und her. Es steht ganzjährig im Einsatz, bei Sonne, Regen oder Schnee, wird aber immer in Garagen geparkt.

Ich betreibe nur minimalen Wartungsaufwand. Ausser Kette ölen und/oder nachspannen mache ich eigentlich nichts daran. In diesen acht Jahren habe ich das Motorrad keine 10x geputzt. Für mich ist ein reines Transportmittel um effizient von A nach B zu kommen. Einmal pro Jahr sieht es einen Service beim Händler und wird da wieder in Schuss gestellt.

In den ersten zwei Jahren kämpfte ich öfters mit Elektrikproblemen und musste deshalb mehrmals ausserplanmässig zum Mechaniker. Es wurden allerlei Test's durchgeführt und Teile gewechselt doch besser wurde es erst, als der gesamte Kabelbaum (auf Garantie) ausgetauscht wurde. Dann war lange Ruhe, bis 2017 die Benzinpumpe spukte und nach dem dritten Stillstand ausgetauscht wurde. Ansonsten die normalen Wechsel von Verschleissteilen wie Ölfilter, Ketten, Reifen und dergleichen. Grundsätzlich kann ich also sagen, dass das Motorrad sehr zuverlässig funktioniert. Draufsitzen, Starter drücken und losfahren.

Die hohe Sitzposition und der duchzugstarke Motor machen mir immer noch viel Freude. In den ersten Jahren war ich meist viel zu schnell unterwegs. Mittlerweile hat sich das etwas gebessert, doch es macht halt schon Laune kurz Gas zu geben und ein paar Autos zu überholen. In all den Jahren habe ich nur eine einzige Busse (Fr. 60.00, Überholen einer stehenden Kolonne) erhalten und dafür bin ich dankbar. Denn es ist natürlich schon so, dass ich fast jeden Tag irgendein Gesetz damit übertrete. Darin liegt ja der grosse Vorteil eines Motorrads in Vergleich zu einem Auto: man fährt an Kolonnen vorbei und positioniert sich zuvorderst an der Ampel. Oder man parkiert, wo es einem gerade gefällt. Oder man überholt mal rasch, auch wenn nicht allzuviel Platz ist.

Natürlich macht es bei Regen oder im Winter nicht allzu viel Spass "nur" ein Motorrad zu haben und somit täglich der Witterung ausgesetzt zu sein. Doch so ist das nun mal. Alles kann man nicht haben.

Alle paar Jahre verspüre ich Lust auf "etwas Neues". Aber solange ich nur einfach das neuste Modell des gleichen Typs kaufen würde zeigt es mir auch, dass ich grundsätzlich immer noch zufrieden bin. Meine Idee ist eigentlich, dass ich über 100'000 Kilometer mit diesem Motorrad zurücklege, bis ich es ersetze. Das heisst, ich werde damit wohl noch weitere vier Jahre unterwegs sein. Es sei denn, es würde sich zwischenzeitlich ein kapitaler Defekt oder Unfall ereignen, was natürlich nicht zu hoffen ist.

Wie man diesen Zeilen entnehmen kann, sehe ich das Motorrad -im Gegensatz zu den Velos- recht rational und emotionslos. Ich hab noch nicht mal ein aktuelles Bild davon gemacht, sondern ein altes hervorgekramt. Es hat sich ja soweit nichts verändert. Es sieht immer noch genau gleich aus, ausser dass es etwas Patina und Dreck angesetzt hat.

Zum Abschluss will ich noch anmerken, dass die damals sehr spontan gefällte Entscheidung, ein Motorrad statt ein Auto zu kaufen, sich als goldrichtig herausgestellt hat. Es hat enorme Vorteile beim täglichen Pendeln in die Stadt und ist um Welten günstiger. Es war also eine glückliche Fügung. ;-)

day off

Freitag und Samstag wird es beruflich streng und unser Garten hat schon länger etwas Zuwendung verdient. Es galt die Blumenwiese etwas von Unkraut zu befreien und dann den Rasen (nach Monaten) wieder einmal zu mähen. Der Rasenmäher brauchte etwas Zuwendung, bis ich ihn zum funktionieren überreden konnte und das hohe Gras zeigte sich widerspenstig. Das zog sich alles hin, denn ich musste den Schnittkorb am Mäher bestimmt 20x leeren...

Am späteren Nachmittag war es dann geschafft und so belohnte ich mich mit einer Bikerunde. Herrlich. Der Waldboden war durch den gestrigen Regen noch stellenweise aufgeweicht und deshalb waren einige Dreckspritzer nicht zu vermeiden. Macht nichts. Ein Mountainbike muss Dreck vertragen, auch wenn es frisch lackiert ist. Sieht auch so noch gut aus. Ich plante die Tour mit einem Kaffeehalt beim Flughafen und machte da die zwei Bilder.