doch noch - Testrunde

Heute sind wir wieder einmal richtig lange im Bett geblieben. Draussen regnete es oft und der Wind zog um die Häuser. Lieber die Nase nochmals unter die Decke ziehen und etwas schlafen, dösen, träumen... schön.

Als wir dann brunchten war es stark wolkig, doch der Regen hatte aufgehört und die Strassen begannen langsam abzutrocknen. Man wusste nicht so genau, wie es sich entwickeln würde, ob es ein paar Stunden trocken bleibt oder der nächste Regenschauer gleich losbricht. Abwarten. Gegen zwei Uhr mittags wurden die sonnigen Abschnitte doch mehr und so entschloss ich mich, eine KISH-Runde zu fahren um die zentrierten Räder mal zu testen. Ich war gespannt, ob ich einen Unterschied bemerken würde. Ich packte die Regenjacke in den Rucksack und zog mich winterbikemässig an. Meine Idee war, die gleiche Strecke wie bei meiner ersten Nachtfahrt zu fahren. Also etwa 2 Std. Fahrzeit, alles auf Asphalt.

Es windete stark und für Anfang Dezember war es mit etwa 9° Grad doch recht mild. Die Räder rollen gut. Es ist ein angenehmes Dahinkurbeln. Die Wolken schichten sich beeindruckend. Die Luft ist sauber und angenehm zu atmen. Berghoch fühle ich mich schwach und ich schalte deshalb oft auf kleine Gänge. Ich behalte die Pulsuhr im Auge und will ganz bewusst nicht zu stark forcieren. Lieber langsam und mit Genuss. Es ist schon gut, überhaupt zu fahren.

Nach etwa einer Stunde Fahrzeit zieht es rasch zu und es wird immer dunkler. Der nächste Regenschauer kommt immer näher und schon bald fallen auch die ersten Tropfen. Also abkürzen und möglichst direkt nach Hause fahren. Ich will nicht anhalten und die Regenjacke hervorkramen; lieber werde ich auf den letzten Kilometern noch nass. Ich gehe danach sowieso duschen und die Bikekleider in die Wäsche. - So kommt es dann auch. Auf den letzten Kilometern regnet es richtig und das Wasser (und der Dreck) spritzt auf.

Nachdem ich selbst geduscht habe, putzte ich gleich noch kurz das KISH.

Die Laufräder machen nun richtig Freude. Vorallem schnell bergab und in schnellen Kurven fühle ich mich wohler. Die Räder sind deutlich steifer als zuvor. Das merkt man wirklich. Das zeitweise Streifen des hinteren Reifens am der linken Kettenstrebe ist nun auch weg. Sehr gut. Das macht wirklich Freude. Generell: Das KISH ist einfach ein Superbike und macht immer wieder viel Spass! Es ist ungeschminkt schön, edel und ehrlich. Die Geometrie sitzt, der Antrieb funktioniert einwandfrei, die Bremsen sind wahre Anker. Alles passt. Super! Der Tacho sagt: 28 km., 1:25 Std., 520 Hm.

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