Fotosession

Die neu schwarzen Gepäckträger sind schon am Freitag mit der Post gekommen. Somit war klar, dass ich sie gleich montieren werde um ein paar Fotos zu machen. Nun ist das Umfärbeprojekt wirklich abgeschlossen.

Das Foto vom letzten Mittwoch hat mir so gut gefallen, dass ich gleich nocheinmal zur Tössegg gefahren bin um dort Aufnahmen zu machen. Diesmal einfach mit den Gepäckträgern dran. Hier nun das ganze Foto, ohne Beschnitt. Leider habe ich die Perspektive nicht mehr so gut getroffen. Etwas mehr von oben, damit Sattel und Lenker vor dem Wasserhintergrund liegen, wäre besser gewesen. Später dachte ich mir, dass ich noch ein Bild mit einem ruhigeren Hintergrund möchte. Ich habe es vor zwei Hauswänden und einer Hecke versucht, doch beides hat mich nicht überzeugt. Wirklich sehr gut gefallen hat mir dann die Aufnahme von tief unten, mit dem blauen Himmel als Hintergrund. Deshalb ist das auch das heutige Bild des Tages.

Zum direkten Vergleich hier das Bike in Originalfarbe, gleich nach dem Kauf (14.11.18)

etwas biken

Das Wetter war heute sehr veränderlich, Sonne wechselte sich ab mit Wolken und Regen. Im Laufe des Nachmittags wollte ich doch noch eine Runde mit dem Bike fahren und als ich losfuhr, schien auch noch schön die Sonne. Das sollte aber nicht allzu lange so bleiben. Schon nach einer Viertelstunde verdichteten sich die Wolken und kurze Zeit später begann es auch schon wieder zu regnen. Kein Problem. Man sah, dass es nur einen kurzen Schauer geben würde und so suchte ich Schutz unter einem grossen Baum und kaum 10 Minuten später war der Spuk dann auch schon wieder vorbei.

Unterwegs habe ich das heutige Titelbild gemacht und beim obligaten Kaffeehalt am Pistenende bei Oberglatt habe ich etwas auf dem Handy rumgespielt. Erstaunlich, was mein Handy alles kann... Bild zuschneiden, Bildrauschen entfernen, Label anbringen und beschriften... alles ganz easy. Ich finde, das Bild sieht richtig gut aus!

TREK 1120 - Gepäckträger

Original waren die Gepäckträger orange lackiert. Falls ich das Bike einheitlich blau hätte lackieren lassen (was der anfängliche Plan war), dann hätten die orangen Träger als Komplementärfarbe recht gut gepasst. Als ich mich dann aber für purple/violett als Haupt-Rahmenfarbe entschieden habe war klar, dass orange dazu wie die Faust aufs Auge wirkt.

Zuerst dachte ich daran, die Träger ebenfalls purple/violett pulvern zu lassen. So quasi aus einem Guss (wie der Rahmen). Wobei, vorne an der blauen Gabel wäre der violette Träger dann etwas inkonsequent gewesen. Letztendlich habe ich mich für ein diskretes matt schwarz entschieden. Ich wollte, dass der farbige Rahmen als Blickfang im Zentrum stehen bleibt. Ausserdem sind praktisch alle Anbauteile am Rahmen bereits schwarz und das sieht ganz gut aus.

Heute habe ich nun das obige Bild der schwarzen Träger erhalten und diese werden wohl in der kommenden Woche per Post hier eintreffen. Natürlich werde ich die Träger dann für ein paar Fotos montieren. Danach kommen sie wieder runter und werden wohl erst Anfang des nächsten Jahres zu einem Praxiseinsatz kommen.

Frühherbstausfahrt

War heute Nachmittag eine Runde biken. Das Wetter war zwar sonnig, doch gegenüber gestern war es mit etwa 18° Grad doch merklich kühler, zumal ein steter Biswind zu spüren war.

Ich fuhr so quasi meine Standardtour. Via Irchel und Rhinsberg nach Oberglatt um da am Pistenende einen Kaffee zu trinken. Bis ich dann wieder zuhause bin kommen gut 50 Kilometer und etwa 1'000 Höhenmeter zusammen. Das heisst etwa 3 Stunden Fahrzeit, mit Pausen etwa 4 Stunden draussen in der Natur sein. Dabei fiel mir auf, dass erstes Herbstlaub von den Bäumen fällt. Noch ist der Wald vorwiegend dunkelgrün, der Übergang zu braun kommt erst noch. Wie nicht anders zu erwarten war, war ich an diesem Mittwochnachmittag völlig alleine unterwegs. In den Wäldern bin ich noch nicht mal Hunde-Spaziergängern begegnet. Das war sehr angenehm, beruhigend und es tat -wie immer- der Seele gut.

best bike ever?

War heute zuhause und vorwiegend am PC. Gegen Abend zeigte sich dann die Sonne doch noch und so drehte ich eine kurze Bikerunde um noch etwas frische Luft zu schnappen. Während der Fahrt dachte ich: "Das ist das beste Bike, das ich je hatte." :-)

Das ist natürlich Quatsch, denn "das beste Bike" an sich gibt es überhaupt nicht. Das ist immer abhängig vom Einsatzzweck, den persönlichen Vorlieben und dem eigenen Fahrstil. Ich hatte ja schon einige Bikes. Manche lösten mehr Emotionen aus und andere halt weniger. Das INTENSE Spider habe ich in bester Erinnerung. Das war mein erstes Bike mit 29-Zoll-Laufrädern. Nach dem ARROW Sirius (welches ich doch recht lange gefahren bin), war das ein echtes Aha-Erlebnis. Die Vollfederung war sehr komfortabel und die grossen Laufräder passten sehr gut zu meiner Körpergrösse und liessen bergab die vorher bekannten Überschlagsgefühle rasch vergessen. Das war für mich, zumindest damals, auch das "best bike ever".

Ich hätte mir auch lange überhaupt nicht vorstellen können auf einem ungefederten Bike im Gelände unterwegs zu sein. Doch auch ich werde älter und vorsichtiger. Ich suche nicht mehr die ultimative Herausforderung mit den schwierigsten Trails und besonders schnell zu sein ist auch nicht mehr wichtig. Meine Ambitionen haben sich viel stärker in Richtung Genuss verlagert. Und mit dem TREK 1120 durch die Gegend zu fahren ist halt ein echter Genuss. Die Rahmengrösse passt bestens und die dicken Reifen machen einfach Spass. Da habe ich echt jedes Mal viel Freude daran... und deshalb ist dieses Bike aktuell für mich das "best bike ever"!

im Paradiesgärtli

Bin an diesem prachtvollen Spätsommertag etwas mit dem Bike in der Gegend herumgestreunt. Der Ort, an dem dieses Foto gemacht wurde heisst tatsächlich Paradiesgärtli und liegt nahe Eglisau, etwa 100Hm über dem Rhein. Steht man vorne am Geländer, kann man auf den Rhein runterschauen.

Ich finde den Namen Paradiesgärtli einfach bezaubernd. Das Paradies ist ja schon der Garten Eden und in diesem Garten scheint es noch ein kleines, spezielles Gärtchen zu geben... Wer kommt auf so eine Idee?

auf die Lägern

Nach dem gestrigen Regentag überlegte ich heute morgen, ob ich in die Stadt auf die Rikscha soll oder ob ich eine Bikerunde in der Umgebung machen soll. Es war kaum 20° Grad und die zügige Bise machte das Ganze ziemlich frisch. Es lagen keine Rikscha-Buchungen vor. Also: Heute eher eine Runde biken, Donnerstag bis Samstag dann Rikscha fahren und Geld verdienen.

Ich entschied mich dafür, wieder einmal auf die Lägern-Hochwacht zu fahren. Das bedeutet zwar eine längere Teer-Anfahrt, doch die schönen Trails und die gute Aussicht von der Plattform entschädigen dafür. Ausserdem sorgen die 400 Höhenmeter Anstieg bis zur Hochwacht für erhöhten Puls und einen gewissen Trainingseffekt. Das passt also gut.

Das TREK 1120 macht einfach unglaublich Spass. Mittlerweile habe ich es sehr gut auf meine körperlichen Anforderungen angepasst und es fährt sich einfach toll. Was mit "toll" gemeint ist, lässt sich nur schwer beschreiben. Es ist so unkompliziert und direkt. Irgendwie ehrlich. Ohne Federung weiss man immer ziemlich genau über den Untergrund bescheid und trotzdem bieten die dicken Reifen guten Komfort. Die 1x11-Schaltung funktioniert knackig und die Bremsen verzögern ausreichend. Es passt einfach. Und natürlich gefällt es mir seit der Umlackieraktion auch sehr gut. Das GPS sagt: 59 km., 3:28 Std., 920 Hm.

etwas pampig

Am heutigen Sonntagnachmittag hatte ich Zeit für eine Bikerunde. Ich wollte mal nicht die übliche Sonntags-Flughafenrunde drehen, sondern in unmittelbarer Nähe ein paar Forststrassen ausprobieren, an denen ich üblicherweise vorbei fahre. Das Wetter war sonnig und schön, etwa 26° Grad warm.

Irgendwie fühlte ich mich etwas pampig und schlapp. An Anstiegen schaltete ich rasch auf kleine Gänge und somit wurde es eine sehr gemütliche, eher langsame Runde. Ich bin alt genug um mich nicht über solche Formschwächen zu ärgern. Da sehe ich ziemlich locker darüber hinweg und geniesse um so mehr die Natur, in der ich mich bewege. Und natürlich das schöne Bike, welches völlig geräuschlos seinen Dienst verrichtet. ;-)

kurze Runde

Habe den heutigen Nationalfeiertag für eine kurze Bikerunde um den Flughafen genutzt. Nichts sportliches, sondern einfach eine gemütliche und genussreiche Ausfahrt. Velo-Spazieren.

Nun habe ich wirklich super Freude am farbigen Bike. Es macht einfach Spass, damit zu fahren. Und wenn das Wetter noch so angenehm und prächtig ist wie heute, dann komme ich mit einem zufriedenen Lächeln nach Hause.

It's magic

Seit die neu lackierten Teile da sind machte ich schon ziemlich viele Fotos und wenn ich sie mir danach am PC anschaue, so denke ich meistens: "es sieht irgendwie nicht so aus, wie ich es gesehen habe".

Das ist der magische Trick! Die Magie entsteht in meinem Auge und nicht in der Linse der Kamera. Das, was ich sehe und die Kombination des Sehens mit den dadurch ausgelösten Gedanken/Gefühlen erzeugt einen Gesamteindruck, der nicht durch ein Foto wiedergegeben werden kann.

Natürlich gibt es auch erklärbare Gründe wie zum Beispiel: Beide Farben enthalten Metallic-Splitter, die je nach Lichtverhältnis und Blickwinkel ganz unterschiedlich reflektieren. Im Violett sind die Metallic-Splitter so fein, dass man sie nur im direkten Sonnenlicht sehen kann (auch beim Detailbild oben muss man ganz genau hinsehen). Dann leuchtet die Farbe förmlich. Sobald es etwas bewölkt ist, erscheint der Rahmen dunkler und einfach violett. Im Blau der Gabel gibt es erstens mehr und zweitens viel grössere Metallic-Teile und deshalb sieht man da den Effekt viel besser und auch im Schatten noch sehr gut. Diese Metallic-Zusätze verleihen der Farbe Tiefe und Lebendigkeit. Dies kann die Digitalkamera nicht wiedergeben. Das ist zu komplex und wird zu einem Mittelwert zusammengerechnet. Nur das menschliche Auge kann solche Farben "erleben".

Das alles finde ich ganz speziell und spannend. Es zeigt mir, dass nichts direktes Sehen und Erleben ersetzen kann. Da nützen 1'000 Zeilen Text oder dutzende von Fotos nichts. Man muss es selbst sehen! Das ist wie das einfache Beispiel eines Apfels. Ich kann die Form, Farbe, Konsitenz, den Geruch und den Geschmack noch so detailgetreu beschreiben. Das ist alles Nichts im Vergleich zum einfachen reinbeissen in den Apfel. Nur das direkte Erleben ist Realität. Alles andere ist höchstens eine gute Beschreibung.

Genau so ist das Leben! Immer Jetzt, unmittelbar. Nie fotografiert oder beschrieben. Und gerade deshalb habe ich manchmal Mühe um Blogeinträge zu schreiben. Das direkte Erleben ist extrem vielschichtig und facettenreich, es kann immer nur bruchstückhaft wiedergegeben werden. Nur schon Gedanken und Sprache sind künstlich, beschreibend, und deshalb höchstens halb-wahr. Und das, was der Leser dann daraus macht, ist nochmals ein weiteres Stück von der Realität entfernt. Ich weiss das mittlerweile und es ist auch nicht schlimm, es ist einfach so.