na mal id Badi

Am Morgen fielen noch ein paar Regentropfen vom Himmel, doch so um die Mittagszeit besserte sich das Wetter deutlich. Es waren 25° Grad angesagt und Karin und ich wollten den Nachmittag für eine schöne Velorunde nutzen. Nach meinem Schwärmen vom Montagabend konnte ich sie dafür begeistern, mit dem Velo an den Greifensee zu fahren.

Wir waren kaum fünf Kilometer unterwegs, als es wieder zu tropfen begann. Wie bitte? Wir wollten in die Badi... Wir machten Halt und standen unter Bäume um uns vor dem Ragen zu schützen. Die viertelstündige Pause hat uns nicht demotiviert, weil wir vor uns den blauen Himmel sehen konnten und annehmen konnten, dass es doch noch schön wird. So war es dann zum Glück auch und als wir in der Badi Egg ankamen stellten wir zufrieden fest, dass es da überhaupt nicht geregnet hat und die Liegewiese schön trocken war. Es hatte am heutigen Sonntag logischerweise mehr Leute als am letzten Montag, doch es war noch immer angenehm ruhig und beschaulich.

Ich hatte mir für meine Sommerreise wasserdichte Beutel gekauft und einen davon nahm ich heute für einen Test mit. Die Idee war, den Fotoapparat mit auf eine der Schwimmplattform mitzunehmen um von da zu fotografieren. Oder ich möchte ins Meer hinausgehen können und von da zum Ufer fotografieren. Bisher hatte ich keine Erfahrung damit, doch der Aufdruck "tested and approved by the Navy Experimental Diving Unit" erzeugte ein gewisses Vertrauen. Ich steckte die Digicam in das Täschen und verschloss den Zipverschluss. Dann steckte ich mir das Päckchen hinten in die Badehose und machte mich auf den Weg ins Wasser. Wie man an den Bildern erkennen kann, hat es funktioniert. Die Kamera ist trocken geblieben, wunderbar.

Vor der Rückfahrt stärkten wir uns mit einem feinen Servelat vom Grill. Wir hatten 27 Kilometer auf dem Tacho, also werden es bis nach Hause über 50 Kilometer werden. Weil Karin bisher noch nie so weit Velo gefahren ist war mein Angebot, dass sie jederzeit anhalten und aufhören konnte, wenn sie keine Lust mehr hatte. Ich würde dann alleine nach Hause fahren und sie mit dem Auto abholen. Das war aber überhaupt nicht nötig. Je näher wir nach Hause kamen, desto weniger wollte sie aufgeben. Geduldig trat sie in die Pedale und der schöne Abend half ihr, die aufkommenden Sitzbeschwerden zu ertragen. Hoffentlich wird der Muskelkater nicht zu übel... 54 Kilometer, mit 220 Höhenmeter, in 3 Stunden und 14 Minuten. Ein neuer Streckenrekord für Karin! Eine super Leistung! Gratulation!

Zur Belohnung kochte ich uns ein feines Nachtessen und nach diesem erlebnisreichen Sonntag werden wir bestimmt gut schlafen. Schön war's. Danke.

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